Kulturpolitik: Für ein Theater im Jura

2015 bewilligte das jurassische Parlament das Projekt für ein Theater im Jura.  Die Jura Theater Stiftung wurde ihrerseits beauftragt Kapital in der Höhe von 8 Millionen Franken für den Bau des Theaters zu beschaffen. Innerhalb kürzester Zeit wurde bereits mehr als die Hälfte dieser Summe gesammelt.  Dennoch ist man weiterhin auf der Suchen nach Investoren, Privatpersonen, Unternehmen oder Stiftungen.

Wenn Sie das Theater im Jura unterstützen wollen, unterzeichnen Sie das Manifest und/oder spenden Sie einen Betrag auf der Website.

12.2016

Neue Geschäftsführung beim SBV

Der Vorstand des Schweizerischen Bühnenverbandes hat Roman Steiner zum neuen Geschäftsführer gewählt. Der 47-jährige Luzerner Rechtsanwalt leitete während sieben Jahren den Rechtsdienst des Bildungs- und Kulturdepartements des Kantons Luzern und war stellvertretender Departementssekretär. Er engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für das Theaterschaffen und ist seit 2010 Präsident des Vereins Südpol Luzern.

Roman Steiner tritt per 1. Januar 2017 die Nachfolge von Kathrin Lötscher an, welche nach über sechs Jahren beim Schweizerischen Bühnenverband die Geschäftsführung des Schweizer Theatertreffens übernehmen wird.

12.2016

Studie zu Einkommen und sozialer Sicherheit von Kulturschaffenden

Eine Umfrage von Suisseculture Sociale untersuchte das Einkommen und die soziale Sicherheit von professionellen Kunstschaffenden in der Schweiz. 10 Jahre nach der ersten Umfrage sieht die Situation für Kunstschaffende nicht besser aus: Mehr als die Hälfte der Kunstschaffenden lebt trotz zusätzlicher nicht-künstlerischer Erwerbstätigkeit unter prekären Umständen und verfügt über keine Altersvorsorge, die über die AHV hinausgeht. An der Studie haben auch zahlreiche Mitglieder der KTV ATP mitgewirkt.

KTV ATP ist Mitglied von Suisseculture Sociale und Suisseculture.

Medienmitteilung Suisseculture Sociale (PDF)

Umfrage Einkommen und soziale Sicherheit Kunstschaffende (PDF)

11.2016

Stellungnahme der KTV ATP zur Revision des Urheberrechtsgesetzes

Die KTV ATP hat sich mit einer Stellungnahme zur Vernehmlassungsvorlage für ein revidiertes Urheberrechtsgesetz geäussert. Sie begrüsst im Grundsatz die meisten in der Vorlage enthaltenen Vorschläge. Diese nehmen einen grossen Teil der Punkte auf, die im Konsens von der Arbeitsgruppe zum Urheberrecht (AGUR12) vorgeschlagen wurden, in der auch Suisseculture, der Dachverband aller Schweizer professioneller Kulturschaffender, vertreten war. Konsumentinnen und Konsumenten sollen auch weiterhin geschützte Werke aus dem Internet für den privaten Gebrauch frei herunterladen können. Deshalb unterstützt die KTV ATP die vorgeschlagenen Schutzmassnahmen bezüglich des Hochladens und der illegalen Verbreitung geschützter Inhalte. In diesem Zusammenhang sollen aber nicht nur Internetprovider in die Pflicht genommen werden, um den Zugang zu illegalen Quellen einzuschränken oder zu verhindern. Es soll auch sichergestellt werden, dass die Berechtigten für solche Verwendungen ihrer geschützten Werke und Leistungen angemessen entschädigt werden. Dazu macht die KTV ATP in Übereinstimmung mit Suisseculture einen Vorschlag für die Abgeltung von Werknutzungen innerhalb eines bestimmten Personenkreises im Internet, die von den Anbietern zu übernehmen sind.

Stellungnahme KTV ATP (PDF)

05.2016

Urheberrechtsrevision: Stellungnahme von Suisseculture

Suisseculture, der Dachverband aller Schweizer professionellen Kulturschaffenden, begrüsst die meisten in der Vernehmlassungsvorlage enthaltenen Vorschläge zur Urheberrechtsrevision. Die Vorlage nimmt einen grossen Teil der Punkte auf, die in einem Konsens von der Arbeitsgruppe zum Urheberrecht (AGUR12) vorgeschlagen wurden. Gleichwohl wird von Suisseculture bemängelt, dass immer noch wichtige Elemente in der Vorlage fehlen. Suisseculture wird sich im weiteren Gesetzgebungsverfahren mit Nachdruck für diese einsetzen.

Medienmitteilung (docx)

01.2016